Hirschzunge

 Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium)

Von Christian Fischer. – Eigene Aufnahme von August 2000 aus dem Alten Botanischen Garten Göttingen (Deutschland)., CC BY-SA 3.0, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=669196

(Phyllitis scolopendrium)

Merkmale:
Dieser Farn hat besondere Wedel: sie sind zungenförmig und ungeteilt, d.h., du siehst ganze Blätter. Wie bei allen Farnen Findest du auch hier die Sporen. Sie wachsen an der Blattunterseite.
Herkunft:
Europa, Kaukasus, Nord-Amerika
Standort:
Der Farn wächst im Halbschatten auf frischen bis feuchten, durchlässigen, humusreichen, kalkhaltigen Böden in Bergwäldern.
Besonderheiten:
Im Juli und August reifen die Sporen heran, die dann vom Wind verweht und verbreitet werden.
Nutzen:
Der Hirschzungenfarn wird in der Naturheilkunde zur Heilung von Leber-, Lungen- und Frauenleiden wegen seiner entgiftenden Wirkung genutzt.