Winterlinde

 (Tilia platiphyllos)

Merkmale:
Die Winterlinde ist ein sommergrüner Laubbaum, der bis zu 40m groß und maximal 100 Jahre alt werden kann. Sie hat eine leicht unregelmäßige hochgewölbte Krone. Die Äste sind nach oben gerichtet. Die Blätter der Winter-Linde sind herzförmig, dunkelgrün, fest und am Blattrand feingesägt. Auf der Rückseite befinden sich braune Härchen an der Blattader.
Gruppe:
Linden (Tilia)
Herkunft:
Die Winterlinde ist in Europa weit verbreitet. Über Europa hinaus ist sie bis ins Kaukasusgebiet und bis Westsibirien zu finden.
Standort:
Sie kommt vorwiegend in den Mittelgebirgen vor. Sie ist einzeln auch in sommerwarmen Eichen-Hainbuchen-Wäldern auf frischen und meist tiefgründigen Böden zu finden.
Besonderheiten:
Der Fruchtstand trägt 5–7 ein- bis zweisamige Nüsse. Sie werden als Drehflügler durch den Wind verbreitet (kann man prima auf die Nase heften).
Nutzen:
Die Winterlinde wird häufig als Straßen- und Parkbaum gepflanzt. Für Bienen ist sie auf Grund ihres hohen Zuckergehaltes eine hervorragende Nektarquelle.
Da Holz wird in der Bildhauerei verwendet.
Lindenblütentee hilft gegen Erkältungen und Hustenreiz.